PzS, PzV oder PzB – welche Staplerbatterie passt?
Die Bezeichnung beschreibt Technik und Bauform, ersetzt aber nicht die Fahrzeugprüfung. Wir gleichen Batterietyp, Trog, Kapazität, Stecker, Ladegerät und Einsatzprofil miteinander ab.
Die drei Bauarten im Überblick
Jede Bauart hat ihren geeigneten Einsatzbereich. Für die Auswahl zählen die tatsächliche Fahrzeugausführung und die vorhandene Lade- und Batterietechnik.
Bewährte Panzerplatten-Traktionsbatterie mit flüssigem Elektrolyt für viele Standard- und Intensiveinsätze.
- robust und bewährt
- Wasserwartung erforderlich
- für viele Stapler verfügbar
Verschlossene Traktionsbatterie für Anwendungen, bei denen reduzierte Wartung und ein geschlossenes System gefragt sind.
- verschlossene Ausführung
- passendes Ladeprofil nötig
- Einsatzprofil vorher prüfen
Batterieausführung mit anderen Zell- und Trogabmessungen für Fahrzeuge und Batterieräume nach British Standard.
- besondere Bauform
- Trogmaß entscheidend
- nicht mit PzS gleichsetzen
| Merkmal | PzS | PzV | PzB |
|---|---|---|---|
| Grundprinzip | Nassbatterie | verschlossene Gel-Batterie | British-Standard-Bauform |
| Wartung | Wasserstand beachten | reduziert | abhängig von Ausführung |
| Ladegerät | PzS-Ladeprofil | PzV-Ladeprofil zwingend | nach Zelltechnik prüfen |
| Besonders wichtig | Pflege und Einsatz | Ladeprofil und Nutzung | Trogmaß und Bauform |
Fahrzeug, Ladegerät und täglicher Einsatz gehören zusammen
Eine vermeintlich wartungsärmere Batterie ist nicht automatisch die bessere Lösung. Entscheidend sind Schichtdauer, Ladefenster, Temperatur, Ladegerät, Fahrzeug und vorhandener Batterieraum.
- 1Ist-Zustand aufnehmen
Vorhandene Batterie und Ladegerät dokumentieren.
- 2Einsatzprofil klären
Betriebsstunden, Pausen und Ladezeiten berücksichtigen.
- 3Technik freigeben
Trog, Gewicht, Stecker und Ladeprofil abschließend prüfen.
Wir bestimmen die passende Ausführung.
Fotos von Batterie, Typenschild, Stecker und Ladegerät reichen oft für den Einstieg.
